{"id":20,"date":"2010-11-23T13:41:19","date_gmt":"2010-11-23T13:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/?p=20"},"modified":"2019-08-20T21:42:44","modified_gmt":"2019-08-20T21:42:44","slug":"esri-sommercamp-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schulgis.ch\/?p=20","title":{"rendered":"Esri Sommercamp 2010"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Zernez, 1. &#8211; 7. August 2010<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Sch\u00fcler erforschen Verhaltensweisen von Wildtieren<\/strong><\/p>\n<p>Wie weit laufen Murmeltiere auf der Alp Trupchun innerhalb eines halbes Tages? Welche Hangexposition und welche H\u00f6he bevorzugen G\u00e4msen, Steinb\u00f6cke und Rothirsche?\u00a0Diese und viele weitere Fragen untersuchten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verschiedener Schweizer Gymnasien im ESRI Sommercamp &#171;Schweizerischer National Park&#187;.\u00a0Unter dem Motto &#171;Wahrnehmen. Verstehen. Anwenden.&#187; hatten die Jugendlichen die M\u00f6glichkeit eine Woche lang mit moderner Geotechnologie die Natur zu erforschen.\u00a0Am ersten Tag bereiteten sich die jungen Forscher im Nationalparkzentrum gr\u00fcndlich auf die Gel\u00e4ndearbeit vor. Es wurde Sekund\u00e4rliteratur studiert, Thesen erarbeitet und die Methoden zur Datenerfassung festgelegt. Dann ging es los: Ausger\u00fcstet mit Landkarten, Feldstecher und GPS-integrierten PDAs (Personal Digital Assistant) starteten die Sch\u00fcler zum Untersuchungsgebiet Val Trupchun, das wegen seines hohen Wildbestands auch die &#171;Serengeti der Alpen&#187; genannt wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-111 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-3.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-3.jpg 430w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-3-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Je nach Fragestellung beobachteten die Jugendlichen das Verhalten der Murmeltiere oder die Verteilung von G\u00e4msen, Rothirschen und Steinb\u00f6cken nach Hangexposition und H\u00f6he.\u00a0Sie erfassten die Anzahl der Tiere, ihre Wege, die Individuendichte und die dazugeh\u00f6rigen Koordinaten mit GPS, um die Ergebnisse sp\u00e4ter mit der Software ArcGIS zu analysieren und anschaulich in Karten darzustellen.\u00a0Die Ergebnisse pr\u00e4sentierten die Nachwuchsforscher auf der Abschlussveranstaltung als selbstgestaltete Poster.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-113 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-1.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-1.jpg 430w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-1-300x249.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Aber im Sommercamp Schweizer Nationalpark wurde nicht nur geforscht. Abwechslung fanden die Sch\u00fcler bei einer Wanderung zu den Seen von Macun und beim Besuch im Thermalbad Scuol.\u00a0Auch dieses Jahr war das Sommercamp ein voller Erfolg. Die Sch\u00fcler fanden die Woche spannend, lehrreich und interessant: &#171;Eine unvergessliche Woche, in der wir sehr viel gelernt haben!&#187;\u00a0Wir bedanken uns herzlich bei Ruedi Haller und seinem Team vom Nationalpark f\u00fcr die Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-114 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-2.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-2.jpg 430w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/camps2010-schweiz-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p><strong>GIS Projekte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wie verhalten sich G\u00e4msen, Rothirsche und Steinb\u00f6cke?\u00a0<a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-verhalten-huftiere.pdf\">PDF<\/a><\/li>\n<li>Murmeltiere im Val Trupchun\u00a0<a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-raumverteilung-murmeltiere.pdf\">PDF<\/a><\/li>\n<li>Murmeltiere und Menschen\u00a0<a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-fluchtverhalten-murmeltiere.pdf\">PDF<\/a><\/li>\n<li>Distanz Murmeltiere\u00a0<a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-distanz-murmeltiere.pdf\">PDF\u00a0<\/a><\/li>\n<li>Huftiere im Val Trupchun <a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-individuendichte-huftiere.pdf\">PDF<\/a><\/li>\n<li>Positionsfehler bei der Aufnahme der Huftiere\u00a0<a href=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/schweiz-2010-positionsfehler-huftiere.pdf\">PDF<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ein Bericht der Teilnehmerin Marianne Gatti<\/h3>\n<p>Wir Sch\u00fcler haben uns fast alle bereits im Zug von Sagliains nach Zernez getroffen. Ein paar\u00a0unsichere Blicke, doch sehr schnell war klar, dass wir alle dasselbe Ziel hatten. Das ESRI\u00a0Sommercamp im schweizerischen Nationalpark.<br \/>\nIn Zernez wurden wir freundlich empfangen und haben noch am selben Abend den ersten Kontakt mit\u00a0dem Juno, einem GPS Ger\u00e4t gemacht, das uns die ganze Woche ein treuer Begleiter sein sollte. Das\u00a0Ziel dieser Woche war es, uns das GIS, das geographische Informationssystem n\u00e4her zu bringen.<br \/>\nKein leicht zu erreichendes Ziel, da das GIS ein sehr, sehr komplexes Programm ist, das die Nerven der einen doch auf eine harte Probe gestellt hat. Doch ich bin mir sicher, dass schlussendlich alle das\u00a0Prinzip des Programmes \u2013soweit es einem Laien m\u00f6glich ist- verstanden haben. Je mehr man\u00a0wusste, was man machen sollte, desto gr\u00f6sser wurde die Freude \u00fcber die geleistete Arbeit und man\u00a0wurde auch zum Teil dadurch ermuntert, dass es Momente gab, in denen selbst die Leiter das\u00a0Programm nicht mehr zu 100% verstanden haben.<br \/>\nDas Projekt der Woche bestand darin, dass sich jeder eine Fragestellung im Bezug auf den\u00a0Nationalpark aussuchte und diese dann in der Feldarbeit untersuchte. Unsere Gruppe war sehr\u00a0tierliebend, was dazu f\u00fchrte, dass sich die Themenbereiche um die Murmeltiere und die Huftiere\u00a0drehten. Um die Tierbest\u00e4nde aufzunehmen, sind wir ins Val Trubchun gewandert und haben dort an\u00a0verschiedenen Standpunkten unsere Aufnahmen mit dem Juno gemacht. Eine sehr spannende und\u00a0nebenbei auch unterhaltsame Arbeit, da sowohl erwachsene Leute kamen, um zu fragen, was man\u00a0denn da genau mache, als auch Kinder, die mal gerne einen Blick durchs Fernrohr werfen wollten, um\u00a0den Steinbock zu sehen. Am Ende der Woche haben wir unsere Plakate Familienangeh\u00f6rigen und\u00a0einigen anderen Interessierten vorgestellt. Dank der M\u00f6glichkeit unsere Daten durch Karten zu\u00a0visualisieren und durch Text zu erl\u00e4utern, wurde den Zuh\u00f6rern unsere Arbeit nachvollziehbar N\u00e4her\u00a0gebracht und daher sehr gesch\u00e4tzt.\u00a0Doch neben dem Projekt gab es auch noch andere Programmpunkte. Einmal haben wir eine\u00a0Ganztageswanderung gemacht, bei vollkommen blauem Himmel oder sind ins Thermalbad von Scuol\u00a0gefahren.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-21 size-full\" style=\"font-size: 16px;\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1552392-d1b44b67808594c7ffffbfadffa863211.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1552392-d1b44b67808594c7ffffbfadffa863211.jpg 400w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1552392-d1b44b67808594c7ffffbfadffa863211-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/1552392-d1b44b67808594c7ffffbfadffa863211-248x186.jpg 248w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/h3>\n<p><em>Teilnehmende auf der Fuorcla Macun<\/em><\/p>\n<p>Sowohl im Namen der Sch\u00fcler als auch pers\u00f6nlich kann ich das Lager nur weiterempfehlen und hoffe<br \/>\ndaher sehr, dass es\u00a0 n\u00e4chstes Jahr mehr Interessenten geben wird, war es doch sehr schade, dass es<br \/>\ndieses Jahr nur sechs Teilnehmer gab und das im erst zweiten Jahr in dem das Lager angeboten<br \/>\nwird.<\/p>\n<h3>Maturaarbeit<\/h3>\n<p>Ich habe einen Wanderf\u00fchrer \u00fcber die R\u00f6mer in und um Schaffhausen erstellt. Dabei habe ich mich\u00a0nicht nur auf die geschichtlichen Geschehnisse konzentriert, sondern auch auf die inhaltlichen und\u00a0gestalterischen Merkmale (InDesign) eines Wanderf\u00fchrers.<br \/>\nDas Arbeiten mit Karten hat mich schon immer interessiert, was auch ein Grund f\u00fcr meine Anmeldung\u00a0zum GIS-Sommercamp gewesen ist. Meine neuen Kenntnisse im Bezug auf die Kartenverarbeitung\u00a0habe ich bei meiner Maturaarbeit gut gebrauchen k\u00f6nnen, da zu jeder Wanderung eine Karte mit\u00a0selbst eingezeichnetem Wanderweg zu finden ist.<br \/>\nZukunft<br \/>\nMit rasantem Tempo r\u00fcckt die Matur in diesem Sommer n\u00e4her. Nach dem Abschluss werde ich einige\u00a0Zeit im englischsprachigen Ausland verbringen, um ein Englischzertifikat zu erwerben.\u00a0Danach m\u00f6chte ich an der ETH Z\u00fcrich Architektur studieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zernez, 1. &#8211; 7. 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