{"id":34,"date":"2012-11-23T13:51:23","date_gmt":"2012-11-23T13:51:23","guid":{"rendered":"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/?p=34"},"modified":"2018-12-04T15:06:06","modified_gmt":"2018-12-04T15:06:06","slug":"esri-sommercamp-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schulgis.ch\/?p=34","title":{"rendered":"Esri Sommercamp 2012"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Zernez, 23. &#8211; 29. September 2012<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Bericht von Teilnehmerin Viviane<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens als man in Landquart auf die kleinere Rh\u00e4tische Bahn in Richtung Zernez umstieg, war einfach an Koffer und Rucksack zu erkennen, wer am GIS- Camp teilnehmen w\u00fcrde. Im Zug selber wurden die letzten Zweifel an Ziel- und auch Herkunftsort ausger\u00e4umt; die Solothurner, Schaffhauser und Z\u00fcrcher waren leicht an ihren Dialekten zu identifizieren. Das Camp begann auch gleich mit einer kleineren Schatzsuche\u00a0 nach dem Geocache Numero Uno. Gefunden wurde dieser oberhalb von Zernez in der Nische einer Steinmauer. Nach dem reichen z\u2018Morgebuffet\u00a0 mit belebendem Kaffee machten wir uns montags mit dem Programm ArcGis 10 vertraut, um am Nachmittag Vorbereitungen f\u00fcr die Feldarbeit des nachfolgenden Tages, die in f\u00fcnf Gruppen stattfinden w\u00fcrde und bei der auch die Wege im Nationalpark verlassen werden durften. Die f\u00fcr Mittwoch angesetzte Datenanalyse zu Rastpl\u00e4tzen, Baumarten, Tierspuren, Huf- und Murmeltieren fand vor dem abendlichen Wasserplausch im Familienbad Zernez Platz. Dieser Event wude jedoch von einem spannenden Vortrag \u00fcber Eulen und Greifv\u00f6gel \u00fcbertroffen, weil das Thermalbad defekt war; die Sonderausstellung zu diesen faszinierenden V\u00f6geln besuchten wir nat\u00fcrlich auch. Am Donnerstag \u00a0wanderten Leiter und Teilnehmer zur Auflockerung durch den Nationalpark zum Hotel Il Fuorn, wo der Tag mit einem typisch B\u00fcndnerischen Gericht, also Capuns oder Pizzoccheri, beschlossen wurde. Den kr\u00f6nenden Abschluss bildeten die Pr\u00e4sentationen der Karten am Ende der Woche. Nachdem man in Landquart noch mehrheitlich in den gleichen Zug stieg, fuhren die Solothurner und Schaffhauser ab Z\u00fcrich weiter in Richtung Ferien und die Z\u00fcrcher in eine weitere Projektwoche.<\/p>\n<p><strong>Bericht von Lehrer Raymond Treier am Beispiel eines Projektes<\/strong><\/p>\n<p>Bereits zum vierten Mal organisierte ESRI Schweiz ein Sommercamp im Schweizerischen Nationalpark. In diesem Jahr konnten 21 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus den Kantonen Schaffhausen, Z\u00fcrich und Solothurn hautnah die Forschungsarbeit im Nationalpark miterleben, da sie in dieser Woche selbst ein Teil dieser Forschungsarbeit wurden. Ziel dieser Woche ist es, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die Forschungsarbeit n\u00e4her zu bringen und ihre erzielten Resultate mit GIS zu visualisieren. Unter der kompetenten Leitung von Christian Sailer und Claudio Pajarola (beide ESRI Schweiz) entdeckten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wie ein Forschungsprojekt aufgebaut, Daten erfasst, Analysen gemacht und die Resultate pr\u00e4sentiert werden. Am Ende der Woche stand ein Pr\u00e4sentationstermin fest, welche alle Arbeiten dokumentieren sollten. Dabei entstand eine eindr\u00fcckliche Poster Ausstellung. Folgende Themen wurden dabei behandelt:\u00a0 Huftiere, Murmeltiere, Rastpl\u00e4tze, Baumanalyse und Tierspuren.<br \/>\nAn Hand des konkreten Beispiels der <em>Gruppe der Baumanalyse<\/em> soll aufgezeigt werden, wie diese Forschungsarbeit ausgesehen hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-152 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/004-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/004-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/004-300x169.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/004-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><em>Raymond Treier und Christian Sailer erkunden das Gel\u00e4nde f\u00fcr den Feldtag<\/em><\/p>\n<h4>Baumanalyse im Untersuchungsgebiet Alp Stabelchod<\/h4>\n<p><em><u>Finden einer Fragestellung<\/u><\/em><u><br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-135 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-42-35-1024x765.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-42-35-1024x765.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-42-35-300x224.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-42-35-768x574.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><br \/>\n<\/u>Claudio Pajarola lieferte im Vorfeld der Woche dem Gruppenleiter zahlreiche Informationen zum Untersuchungsgebiet. Die Alp Stabelchod wurde seit 1914 nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Aus diesem Grunde sollte man allgemein erwarten, dass sich in den knapp 100 Jahren der Wald wieder den Raum zur\u00fcckerobern k\u00f6nnen sollte. Diese sogenannte Sukzession findet allerdings nur sehr langsam statt. Die \u201eGruppe Baumanalyse\u201c hat sich als Ziel gesetzt, zu beobachten, wie sich der Waldrand im Gebiete der Alp Stabelchod entwickelt. Die sehr aufwendige Arbeit musste schlussendlich auf ein relativ kleines Gebiet beschr\u00e4nkt werden, da die Gruppe nur aus 3 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern bestand. Die Vorbereitung der Feldarbeit konzentrierte sich auf die Fragestellung sowie die Aufbereitung der Datenstruktur im Juno-Handheld. Diese anspruchsvolle Arbeit machte sich am folgenden Tag dann in der Feldarbeit bezahlt, indem die Datenaufnahme sehr vereinfacht wurde.<br \/>\n<u>Forschungsfrage<\/u>:<br \/>\n<em>Wie entwickelt sich der Waldrand auf der Alp Stabelchod im Verlaufe der Zeit?<\/em><\/p>\n<p><em><u>Feldarbeit<\/u><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-136\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-45-53-1-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-45-53-1-300x224.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-45-53-1-768x574.jpg 768w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-12-45-53-1-1024x765.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-137\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-13-24-26-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-13-24-26-224x300.jpg 224w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-13-24-26-768x1028.jpg 768w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-13-24-26-765x1024.jpg 765w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Foto-25.09.12-13-24-26.jpg 1936w\" sizes=\"(max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-153\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/014-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/014-300x169.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/014-768x432.jpg 768w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/014-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/p>\n<p>Im Verlaufe der Feldarbeit wurden in einem kleinen Gebiet alle Pionierb\u00e4ume erfasst, welche weniger als 2 m hoch waren. Bestimmt wurden die Art der B\u00e4ume, die Gr\u00f6sse, die Waldentfernung sowie der Verbiss. Anschliessend wurden mit Hilfe des Inklinometers einzelne gr\u00f6ssere B\u00e4ume erfasst um eine Methode kennenzulernen wie die Gr\u00f6sse eines Baumes im freien Feld bestimmt werden kann. Parallel dazu wurde durch Ablaufen der Umrandung der Alp Stabelchod der Waldrand getrackt. Dies f\u00fchrte zu einer weiteren komplexen Frage, wie eigentlich der Waldrand definiert werden kann. Die Gruppe musste sich teilweise abseits der Wege begeben was eigentlich im Nationalparkgebiet nicht erlaubt ist. Aus diesem Grunde erhielten alle Gruppenmitglieder orange Vestons \u2013 um zu deklarieren, dass sie berechtigt sind, die Wege zu verlassen. Das hat auch zum interessanten Nebeneffekt gef\u00fchrt, dass die Gruppenmitglieder mehrmals von Wanderern bez. ihres Forschungsauftrages befragt worden sind.<\/p>\n<p>Die Feldarbeit wurde sehr gesch\u00e4tzt, obwohl die aufwendige Aufnahme der Daten allen Beteiligten deutlich gemacht hat, dass Forschungsarbeit harte <u>\u00a0<\/u>\u201eKnochenarbeit\u201c ist. Man konnte die wundersch\u00f6ne Landschaft geniessen \u2013 das Wetter war uns gut gesinnt \u2013 und zudem h\u00f6rte man ab und zu das \u201eR\u00f6hren\u201c der Platzhirsche, welche in der Brunftzeit sehr aktiv sind \u2013 ein wahrhaftig eindr\u00fcckliches Erlebnis. Obwohl es theoretisch viele Murmeltiere auf der Alp Stabelchod haben soll, konnten wir nur ein einziges beim Aufw\u00e4rmen in der Sonne beobachten.<\/p>\n<p>Wegweisende Erfahrungen haben wir gemacht mit den von uns selbst aufgestellten Untersuchungsparametern. Wir wollten eigentlich den Verbiss untersuchen, wussten aber schlicht nicht wie das konkret festgestellt werden konnte. Die Walrandentfernung war am zu Beginn relativ einfach \u2013 sahen aber, dass mit gr\u00f6sserer Entfernung nicht einmal das Messband gen\u00fcgend gross war um den wirklichen Abstand zu messen. Beim Vermessen der H\u00f6he mit dem Inklinometer haben die Sch\u00fcler relativ rasch erkannt, dass die theoretischen Voraussetzungen (z.B. ebenes Gel\u00e4nde als Gegenkathete) gar nicht gegeben waren.<\/p>\n<p><em><u>Resultate der Datenaufnahme<\/u><\/em><u>\u00a0\u00a0 <\/u><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-138\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res1.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"219\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-139\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res2.jpg\" alt=\"\" width=\"307\" height=\"217\" \/><\/p>\n<p><em>Ausschnitt der Kartierung der Pionierb\u00e4ume<\/em><\/p>\n<p>Die Daten wurden am Abend nach der Feldarbeit auf ArcGIS Online gestellt um so einen gegenseitigen Austausch der Ergebnisse zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><u>Attributtabelle der Datei B\u00e4ume_CH1903<\/u><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-140 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res3.jpg\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res3.jpg 426w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res3-300x144.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/p>\n<p>Die Daten mussten am Abend noch bereinigt werden, um gewisse Fehler zu korrigieren. W\u00e4hrend der Feldarbeit hat sich auch gezeigt, dass gewisse Attribute gar nicht erhoben werden konnten (siehe oben). Die Konsequenz w\u00e4re, zu Beginn der Untersuchung einen Testlauf zu machen um besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, welche Attribute sinnvoll sind. All diese Erfahrungen sind jedoch sehr wertvoll f\u00fcr die zuk\u00fcnftige akademische Entwicklung der \u00a0Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.<\/p>\n<p><em><u>Analyse der Resultate<\/u><\/em><\/p>\n<p>Der Tag der Analyse beginnt mit der Sichtung der Daten. Wie k\u00f6nnen nun die erhobenen Daten analysiert werden. Welche Interpretationsm\u00f6glichkeiten \u00a0liefern die erhobenen Daten? Weil es in der Forschungsfrage um einen historischen Bezug geht, haben wir die Daten auf dem Luftbild vom Jahre 2000 mit einem Infrarotbild des Jahres 1988 verglichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-141 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res4.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res4.jpg 405w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res4-300x105.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/p>\n<p>Die Erkenntnis daraus war, dass die <em>Sukzession<\/em> nur sehr langsam vor sich geht. Einzelne Gebiete zeigen zwar eine fortschreitende Entwicklung der Pionierb\u00e4ume \u2013 dennoch k\u00f6nnte man einen schnelleren Prozess erwarten? Sind die Huftiere Schuld an dieser Entwicklung? Werden die kleinen Pionierb\u00e4ume von den Hirschkolonien an ihrem Wachstum behindert? Eine statistische Auswertung der Pionierbaumgr\u00f6ssen zeigt, dass das Histogramm zwischen 50 und 60 cm ihren H\u00f6hepunkt hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-142 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res5.jpg\" alt=\"\" width=\"417\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res5.jpg 417w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res5-300x78.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 417px) 100vw, 417px\" \/><\/p>\n<p>Welche Gr\u00fcnde k\u00f6nnten diesbez\u00fcglich verantwortlich gemacht werden, dass die kleineren Pionierb\u00e4ume weniger stark vertreten sind. Werden sie von den Huftieren abgefressen? Waren die Ausgangsbedingungen der Pionierb\u00e4ume fr\u00fcher besser? Sind gerade die Wuchsh\u00f6hen von 50 \u2013 60 cm im Winter geeignet, dass sie aus dem Schnee ragend abgefressen werden k\u00f6nnen und somit die gr\u00f6sseren B\u00e4ume von \u00fcber 1 m statistisch untervertreten sind? Interessant w\u00e4re eine weitere Detailuntersuchung im Gebiet der Alp Stabelchod um herauszufinden ob das Histogramm \u00e4hnlich aussieht.<\/p>\n<p>Eine offensichtliche Problematik wurde ebenfalls rasch wahrgenommen \u2013 wie kann der Waldrand definiert werden. Schon das Tracken des Waldrandes durch ein Ablaufen zeigt, dass es teilweise willk\u00fcrlich ist wo man die Waldgrenze annimmt. Sinnvoller sind somit eher die Begriffe offener Wald \u2013 geschlossener Wald.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-143 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res6.jpg\" alt=\"\" width=\"138\" height=\"159\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-144 size-full\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res6b.jpg\" alt=\"\" width=\"138\" height=\"160\" \/><\/p>\n<p>Datenvergleich: Manuel digitalisierter Waldrand (links) im Vergleich mit Juno-GPS erfasstem Waldreand (rechts)<\/p>\n<p>Die Berechnung der B\u00e4ume mit dem <em>Inklinometer<\/em> hat gezeigt, dass eine Absch\u00e4tzung der H\u00f6he der B\u00e4ume im offenen Gel\u00e4nde m\u00f6glich ist. Allerdings ist die Basistrecke keine Ebene und damit ein Unsicherheitsfaktor in der Berechnung. Zudem ist das Ablesen im Inklinometer sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig und d\u00fcrfte einige Erfahrungen voraussetzen.<\/p>\n<p><u>Beispiel einer Berechnung mittels\u00a0Inklinometer<\/u><\/p>\n<p>Ko<img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-145 alignleft\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res7.jpg\" alt=\"\" width=\"129\" height=\"215\" \/>n-Grad Ablesung 40\u00b0 -&gt; 40\u00b0 &#8211; 10%\u00a0 \u00a0-&gt; 36\u00b0<\/p>\n<p>Entfernung zum Baum 5.6 m.<\/p>\n<p>(tan (36\u00b0)* Ankathete) + 1.64 m (Augenh\u00f6he des Messenden)<\/p>\n<p>(0.72 * 5.6) + 1.64 m\u00a0 = 7.55 m<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das scheint eine realistische Berechnung zu sein, denn das entspr\u00e4che ungef\u00e4hr dem 5-fachen der Gr\u00f6sse des messenden Sch\u00fclers.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-146 alignleft\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res8.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"148\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><u>Layout und Pr\u00e4sentation<\/u><\/em><\/p>\n<p>Der letzte Tag stand im Zeichen des Layoutens und der Pr\u00e4sentation. Viele M\u00f6glichkeiten der Darstellung stehen in ArcGIS\u00a0 zur Verf\u00fcgung. Dennoch hat sich herausgestellt, dass es nicht einfach ist, das Layout so auf ein A0-Format zu bringen, dass das Poster ausgewogen und dennoch aussagekr\u00e4ftig erscheint. Schriftgr\u00f6sse, Ausrichtung der Frames sowie die formale Gestaltung des Textes k\u00f6nnen Stolpersteine darstellen. Ein Probeausdruck hat auch bei diesem Thema deutlich vor Augen gef\u00fchrt, dass eine professionelle Gestaltung viel Erfahrung ben\u00f6tigt. Dennoch standen am Abend anspruchsvolle Posters f\u00fcr die Pr\u00e4sentation vor einem fachkundigen Publikum zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Probedruck<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-147\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res9.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"162\" \/><\/p>\n<p>Finale Version<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-148\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res10-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res10-300x212.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/res10.jpg 370w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Trotz der relativ kurzen Zeit konnten interessante Aspekte des Nationalparks angesprochen werden. Mit Sicherheit hat die Arbeit die einen oder anderen Sch\u00fclerinnen\/Sch\u00fcler \u00fcberzeugt, dass Forschen eine spannende und begl\u00fcckende T\u00e4tigkeit sein kann. Das Einsetzen von ArcGIS als Analyse- und Visualisierungstool hat sich bew\u00e4hrt \u2013 die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler profitierten im Verlaufe der Woche auch immer neuere und komplexere Tools einzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einladung zur Pr\u00e4sentation (<a href=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Roadshow_SC_2012_Schweiz.pdf\">Roadshow_SC_2012_Schweiz<\/a>)<\/p>\n<p><u>Impressionen von der Pr\u00e4sentation<\/u><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-150 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5443-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5443-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5443-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5443-768x576.jpg 768w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5443.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-151 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5414-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5414-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5414-300x225.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5414-768x576.jpg 768w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/CIMG5414.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-155 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7150-1-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7150-1-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7150-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7150-1-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-156 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7172-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7172-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7172-300x199.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7172-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><u>Dank<\/u><\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Woche standen uns neben Christian Sailer und Claudio Pajarola weitere kompetente Begleitpersonen zur Verf\u00fcgung. Es sind dies: Christian Schmid, Martin Br\u00fcllhardt, Mirjam M\u00fcller und Lea Roth. Zudem hat uns der Forschungsleiter des Nationalparks, Ruedi Haller immer wieder\u00a0interessante Inputs gegeben, dies vor allem anl\u00e4sslich der eindr\u00fccklichen Wanderung von Punt la Drossa auf den Munt la Schera.\u00a0 F\u00fcr einen reibungslosen Verlauf\u00a0 bez. der PC-Infrastruktur war Christoph H\u00e4berli verantwortlich. Herzlichen Dank\u00a0allen Beteiligten \u2013 es war eine grossartige Woche.\u00a0Nicht zuletzt soll auf den vorz\u00fcglichen Service des Hotels Baer&amp;Post verwiesen werden. Wir sind kulinarisch wirklich verw\u00f6hnt worden. Besten Dank auch an dieser Stelle!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-157 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7090-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7090-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7090-300x199.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7090-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Martin, Lea, Mirjam, Claudio und Christian<\/p>\n<p><u>Gruppenfoto<\/u><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-158 size-large\" src=\"https:\/\/schulgis.ch.aurelius.ch-meta.net\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7077-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7077-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7077-300x199.jpg 300w, https:\/\/schulgis.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_7077-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zernez, 23. &#8211; 29. 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